Endlich: Der Frühling ist im Anmarsch! Die ersten warmen Sonnenstrahlen, bunte Blumen und frische Luft locken uns und unsere Hunde nach draußen. Doch Vorsicht: Nicht alle Frühblüher sind so harmlos, wie sie aussehen. Einige von ihnen sind für Hunde giftig und können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen.
Hier erfährst du, welche Pflanzen du meiden solltest, welche Symptome auf eine Vergiftung hinweisen und wie du deinen Hund vor den Gefahren einer Vergiftung schützen kannst.
📌 WICHTIG
Die Gefahr gilt nicht nur beim Verzehr der Blüten oder Pflanzenteile - insbesondere die Zwiebeln, die im Boden stecken, sind für Hunde giftig!
Sollte dein Hund trotz deiner Aufsicht giftige Blumen oder Pflanzenteile gefressen haben, solltest du auf folgende Symptome achten, die auf eine akute Vergiftung hinweisen können (müssen nicht zusammen auftreten)
• Unruhe
• Erbrechen
• Durchfall
• Taumeln
• starkes Speicheln
• erhöhte Herz- oder Atemfrequenz
• Blutungen aus Körperöffnungen
• blasse, bläuliche oder deutlich gerötete Schleimhäute und Zahnfleisch
• Muskelzittern, Krämpfe oder Anfälle
• stark erhöhte oder erniedrigte Körpertemperatur
• Verlust des Bewusstseins
Das Beste ist natürlich, wenn dein Hund mit möglichst wenigen Gefahren in Kontakt kommt. Das erreichst du einerseits mit einem Garten, der eine möglichst sichere Bepflanzung aufweist und unterwegs mit ausreichend Ablenkung und einem wachsamen Auge auf Flora & Fauna
Wenn du einen eigenen Garten hast, gibt es zum Glück jede Menge ungiftige Alternativen, die du pflanzen kannst:
► Natürlich gibt es noch viele weitere Blumen, Pflanzen, Bäume und Büsche, die für dich schön anzusehen und gleichzeitig für deinen Hund sicher sind. Wertvolle Tipps für das Anlegen eines hundesicheren Gartens bekommst du hier.
Nicht jeder Hundebesitzer hat auch einen Garten, in dem der Hund nach Lust und Laune herumstreunen kann. Wenn du mit deinem Hund für Spaziergänge in Parks, auf Wiesen oder im Wald unterwegs bist, achte darauf, deinen Hund an Orten, wo viele Frühblüher wachsen, anzuleinen oder 'bei Fuß' gehen zu lassen.
Lenke ihn durch Spielzeug oder Leckerlis ab, und belohne ihn, wenn er sich von gefährlichen Beeten fern hält. Lass' ihn möglichst nirgendwo unbeaufsichtigt buddeln.
Mit diesen Tipps kannst du und dein Hund den Frühling sicher genießen! Hast du schon Erfahrungen mit giftigen Pflanzen gemacht? Teile sie gerne in den Kommentaren! 🐶🌸
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